Sechs Erstspender sind mit dabei

Bei der diesjährigen Blutspendeaktion des DRK-Ortsverein Brackenheim mit dem TSV Güglingen konnten 71,5 Liter Blut abgenommen werden

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Heike Schmid (vorn) und Bettina Auchter sind ein eingespieltes Team am Eingang zur Blutspende in der TSV Halle in Güglingen.
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Mit viel Elan beim Packen der Vespertüten (von links) Inge Hirschmann, Elsbeth Berkmann und Renate Baumbach.
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Beim Blutspendetermin in Güglingen waren unter den 154 Blutspendern sechs Erstspender dabei. Die Frau auf dem Bild hat zum 73. Mal Blut gespendet.
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Maria Rappold (rechts) beim Fiebercheck bei der Vorsitzenden des TSV Güglingen Marion Fuchs-Klaus. Fotos: Ines Schmiedl
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Güglingen. Seit gut 20 Jahren arbeitet der  DRK-Ortsverein Brackenheim mit dem TSV Güglingen für die alljährliche Blutspendeaktion im Frühjahr zusammen. Unter Corona-Bedingungen gelten strenge Hygienevorgaben. So müssen die Blutspender jetzt vorher Termine vereinbaren. Doch so kommt es nicht mehr zu Wartezeiten und wer nicht rechtzeitig seinen Termin reserviert hatte, kam auch spontan nicht mehr dran. Denn nur gut 150 Teilnehmer anstatt 200 in früheren Jahren konnten dieses Mal dabei sein.

 

Grund dafür sind unter anderem die Abstandregelungen, nicht nur zwischen den Besuchern. Auch die Liegen für die Blutspender werden in größeren Abständen aufgestellt, somit passen nicht mehr so viele wie in früheren Jahren in die TSV-Halle. Doch schon bevor die Teilnehmer oder Helfer in die Halle durften, musste erst das Fieberthermometer, das jedem Besucher in Richtung Stirn gehalten wurde, piepsen. „35,8 Grad, Sie dürfen durch“, sagt Maria Rappold, die in diesem Jahr diese Aufgabe übernommen hat. Die Registrierung beim Besuch der Halle war ebenfalls ausführlicher als sonst. Heike Schmid und Bettina Auchter sind hier ein eingespieltes Team. Dieses Mal gab es sogar für jeden Teilnehmer einen eigenen Kugelschreiber, denn das ist einfacher, als nach jedem Nutzer die Stifte zu desinfizieren. „Einen Kuli kann man immer brauchen“, freuen sich die Blutspendewilligen und gingen weiter, ihre Papiere ausfüllen. Um genügend Platz dafür zu haben, wurden in den  Umkleidekabinen und Gängen Tische und Stühle aufgestellt. Erst nach dieser Formular-Prozedur durften die Teilnehmer schließlich in die Halle, wo der Hämoglobinwert des Blutes festgestellt und bei den beiden Ärztinnen des Blutspendezentrums Mannheim ein Gespräch in einem abgeschirmten Bereich über den Gesundheitszustand und eventuelle Beschwerden geführt werden konnte.

 

Unter den 154 Blutspendern waren sechs Erstspender. 143 Spenden konnten angenommen werden, das heißt 71,5 Liter Blut durfte das Blutspendeteam am Ende des Nachmittags mit zur Zentrale nehmen. Nach dem Blut spenden heißt es für die Teilnehmer, ein wenig ausruhen sowie etwas essen und trinken. In früheren Jahren wurden dafür eigens Maultaschen in der Brühe zubereitet. Dieses Mal haben  Inge Hirschmann, Elsbeth Berkmann und Renate Baumbach, die ebenfalls seit vielen Jahren beim Blutspendetermin als ehrenamtliche Helferinnen dabei sind, Vespertüten gepackt. Ein Apfel, eine Bretzel, ein süßes Teilchen und andere Leckereien sowie ein Getränk durften sich die Blutspender nach ihrem Termin am Ausgang – hygienisch verpackt in Tüten – mit nach Hause nehmen.

 

Worauf es beim Blutspenden ankommt? Das erklärt Ärztin Margarita Frey, die seit Jahren ihren Dienst im Blutspendeteam versieht: Die Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre und gesund sein, Erstspender dürfen nicht älter als 64 Jahre sein und bis einen Tag vor dem 73. Geburtstag darf man Blut spenden. „Am Tag der Blutspende sollte jemand möglichst viel trinken und ordentlich gefrühstückt und zu Mittag gegessen haben“, rät Margarita Frey.

 

Vier Blutspendeaktionen organisiert der DRK Ortsverein Brackenheim im Zabergäu übers Jahr verteilt. Die größte davon findet alljährlich im Sommer vor dem Freizeitpark Tripsdrill statt. Auch dieses Jahr wird die Aktion stattfinden, im Vorjahr war man auf eine Halle in Brackenheim ausgewichen. Wie es in diesem Jahr organisiert wird, ist noch nicht sicher. „Aber der Termin wird in jedem Fall stattfinden“, ist sich Einsatzleiterin Sina Keppler vom DRK-Ortsverein sicher.

 

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